Burschenverein Ismaning mischt am Goldachhof gnadenlos auf

Foto: Tansaniahilfe

Werden helfende Hände gebraucht, dann sind die Burschen zur Stelle. Ende März packten Sie am Goldachhof acht Kubikmeter Hilfsgüter für die Partnergemeinde Kitandililo in Tansania. Sogar für eine Extraladung blieben noch Platz und Zeit.

Mehrere Aktionen sind im Vorfeld erforderlich gewesen, um ca. acht Kubikmeter versandfertig zu packen. Das Ismaninger Packteam hat gut erhaltene, warme Kinderkleidung und -Schuhe, Nähmaschinen, Werkzeuge und Hilfsmittel für die Krankenstation verpackt. Durch den traumhaft zweckmäßigen und schönen Lagerraum der Gemeinde Ismaning am Goldachhof konnte alles gut vorzubereiten werden. Hier geht unser Dank auch an den Bauhof.

Ursprünglich wollten wir nur acht Kubikmeter am Samstag, den 29. März 2014 auf die Reise schicken. Nachdem alle eingeplanten Kirchengemeinden aus dem Raum München-Ost ihre Säcke und Kisten angeliefert hatten und die „Lademeister vom Burschenverein“ in einer Art Tetris-Meisterschaft in genialer Art den Überseecontainer so platzsparend wie nur möglich verstaut hatten, stellte sich heraus, dass im Container noch rund sind Kubikmeter Luft ist. Doch so wertvoll unsere gute Ismaninger-Luft auch ist, sie im Container nach Tansania zu senden, nein, das wollten wir nicht.

Wir aktivierten die noch anwesenden Helfer vom Burschenverein, schoben sie in den Lagerraum und eine schnelle Blitzaktion konnte starten. Decken vom Strickkreis der katholischen Kirchengemeinde wurden für das künftige „Mama-Dietlinde-Seminarhaus“ in Kitandililo verpackt. Wenn alles nach Plan geht, wird das Haus Weihnachten 2014 fertig sein und die tansanischen Kursteilnehmer sich in schöne, warme Decken kuscheln können. Zusätzlich packten wir Kinderschuhe und warme Kinderjacken ein. Ob dadurch so manche „Rotznase“ weniger in Kitandililo rumläuft? Ich denke, das wird durch solche Hilfssendungen gelingen.

Eine besondere Erfahrung durften die jungen Helfer machen: Sie sind überrascht gewesen, welcher Müll zum Teil als „wertvolle Spende“ abgeliefert wurde. Davon können die Helfer im Gwandhaus auch ein Lied singen. Wie könnten wir hier sagen: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Manches ist besser am Wertstoffhof oder gleich im Mülleimer aufgehoben.

Liebe Ismaninger und Unterföhringer, die Evangelische Kirchengemeinde kann den Transport nicht ohne Ihre finanzielle Unterstützung auf den Weg bringen. Wir bitten Sie daher um Ihre finanzielle Unterstützung. Verwendungszweck: Kitandililo – Transportkosten, Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg,
IBAN: DE88702501500110612900, BIC: BYLADEM1KMS.

Weitere Informationen finden Sie unter www.tansaniahilfe-ismaning.de bzw. beim Evang Pfarramt Ismaning – Unterföhring, Telefon (089) 966566.

Details zum S-Bahn-Unfall in Ismaning

Foto: Bundespolizei

Am Mittwochnachmittag, den 2. April 2014 kam es in Ismaning zu einem S-Bahn-Unfall. Eine einfahrende S-Bahn kollidierte mit einem in den Tunnel ragenden Baum. Derzeit hat die Polizei spielende Kinder unter Verdacht. Gefunden wurden ein Fußball und eine blaue Jacke.

Gegen 15:10 Uhr befuhr eine S8 die Bahnstrecke Richtung Flughafen. Vor der Einfahrt in einen Tunnel südlich von Ismaning im Bereich der Frühlings-/Ecke Waldstraße, nahe dem Taxetweiher, erkannte der Triebfahrzeugführer in einer Linkskurve herabhängendes Laub- und Buschwerk. Die S-Bahn fuhr mit rund 100 Stundenkilometer und kollidierte mit einem ca. 2,5 Meter langen und etwa 10 Zentimeter dicken morschen Baumstumpf und drückte diesen zur Seite. Dabei wurde die Frontscheibe, etwa auf Kopfhöhe beschädigt. Die S-Bahn konnte bis zum Haltepunkt weiterfahren, wo die rund 60 Reisenden unverletzt aussteigen konnten. Der Triebfahrzeugführer erlitt einen leichten Schock. Durch die Einrichtung von Wechselgleisbetrieb kam es kaum zu Behinderungen im S-Bahnverkehr.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Die Beamten des Ermittlungsdienstes wurden, da die Hintergründe zunächst unklar waren, durch einen Hubschrauber unterstützt, der den Tatort unter anderem fotografisch aus der Luft sicherte. Ausschlaggebend für die Kollision war ein durch ein Geländer geschobener Baum. Erste Hinweise deuten darauf, dass es sich um das Werk spielender Kinder handeln könnte. In der Nähe des Tatortes wurde ein weißer Fußball (mit der Aufschrift Watte Gruppe) sowie eine dunkelblaue Fleecejacke (Modell Ragman mit weißem Aufdruck RG MN auf Brusthöhe) aufgefunden.

Die Bundespolizei sucht nach Zeugen, die gegen 15:00 Uhr verdächtige Wahrnehmungen in dem kleinen Waldstück nahe dem Taxetweiher bei der Tunneleinfahrt gemacht haben bzw., die zu den aufgefundenen Gegenständen Auskunft geben können. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den aufgefundenen Gegenständen nicht zwangsläufig um welche handeln muss, die den Verursachern gehören. Es könnte sich auch um wichtige Zeugen handeln, die sich zum Zeitpunkt in der Nahe befunden haben. Sachdienliche Hinweise erbittet die Bundespolizeiinspektion München unter der Rufnummer (089) 515550-111.

Quelle: Bundespolizei

Die Ismaninger Herren sind in der Bayernliga angekommen

TSV Ismaning - TSV Ottobeuren

Die Herren des TSV Ismaning sind in der Bayernliga angekommen. In der Hölle Süd feierten sie gegen den TSV Ottobeuren einen fulminanten 35:25-Sieg und sichern sich damit selbst die Chance, auch nächste Saison in der Bayernliga zu verweilen.

Seit einigen Wochen hat man das Gefühl, dass die Mannschaft um Trainer Rudi Heiss jetzt richtig in der Bayernliga angekommen ist. Die Truppe geht sehr konzentriert die Aufgaben an und rackert von der ersten bis zur letzten Minute. „Da ist wieder etwas zusammengewachsen, das man hegen und pflegen sollte.“ Beim Abstiegsgipfel gegen Ottobeuren legte man zu den zuletzt gezeigten guten Leistungen noch mal eine ordentliche Schippe obendrauf. Jeder TSV-Fan, der das Spiel verpasst hat, der darf sich ruhig ordentlich ärgern. Denn nach der Partie musste man konstatieren: Absolut Bayernligatauglich. Nein, nicht nur die Mannschaft, auch die rund 430 Zuschauer. Denn diesmal sprang der Funke vom Parkett auf die Tribüne über und die Realschulturnhalle mutierte zur „Hölle Süd“. Bei so einem Rahmen sind die Gelb-Schwarzen bekanntlich zu „Großem“ fähig. Und sie riefen wirklich alles ab….

Es gelang ein Start nach Maß. Schnell lag man 4:1 vorne. Dann übernahm für rund 10 Minuten Ottobeuren das Kommando. Über die Achse Patrick Kofler im Rückraum und Mathias Hubald machten die Gäste Druck und waren nur schwer zu stoppen. Mittelmann im TSV-Abwehrblock, Benni Krämer, hatte sich Mitte der ersten Hälfte schon die zweite gelbe Karte eingehandelt. Ottobeuren lag plötzlich 6:10 in Front. Trainer Rudi Heiss stellte seine Abwehr um. Außerdem wurde der Spielmacher der Allgäuer, Patrick Kofler, durch Manndeckung aus der Begegnung genommen. Diese taktische Maßnahme brachte zwei Vorteile für die Krautgemeindler mit sich. Ersten kam der Rückraumshooter nicht mehr zu seinen gefährlichen Distanzwürfen und zweiten wurden seine Kreisanspiele unterbunden. Ab da bekamen die körperlich weit unterlegenen aber aufopferungsvoll kämpfenden Ismaninger Oberwasser. Bis zum Pausenstand von 14:14 hatte man sich in der sehr intensiv geführten Begegnung wieder herangearbeitet.

Nach Wiederanpfiff konnten die Allgäuer noch einmal 15:14 in Führung gehen, da die Isis fast 5 Minuten den Ball nicht im Gästegehäuse unterbrachten. Aber durch eine super Vorstellung in der Abwehr mit Rückendeckung durch die beiden Keeper war das zu verschmerzen. Dann ging die Post ab in der Hölle Süd. Dem druckvollen Angriffsspiel der Krautgemeindler, die eine großartige Trefferquote hinlegten, konnten die Gäste nicht mehr folgen und mussten abreißen lassen. Während der Aufsteiger die Verantwortung auf viele Schultern verteilen konnte, und ohne Leistungsabfall durch entsprechende Wechsel Kräfte sparen konnte, merkte man bei Ottobeuren doch einen gewissen Substanzverlust, wenn die Leistungsträger eine Pause brauchten. Ismaning nutzte das aus. Ottobeuren wurde in der zweiten Hälfte regelrecht überrollt. Auch eine rote Karte gegen Maxi Stumpf machte sich nicht mehr negativ bemerkbar.

In der 54. Spielminute spürte man bei den Gästen, dass sie sich mit der Niederlage abgefunden hatten. Bis dahin hatten sie leidenschaftlich versucht, den Punktverlust abzuwenden. Beim Schlusspfiff stand ein 35:25 Erfolg auf der Anzeigentafel. Damit hat man den direkten Vergleich mit Ottobeuren gewonnen. Die Höhe des Erfolges kann auch noch mal wichtig werden, wenn am Saisonende mehrere Mannschaften in der Abstiegsregion punktgleich sind.

Eigentlich sollte man an so einem Tag niemanden aus der Mannschaft hervorheben, da sie erneut so unglaublich gut als Team funktionierte.

Dennoch sind die 10 Tore von Alex Deimel und seine klasse Manndeckung auf den gegnerischen Spielmacher bemerkenswert und dürften ihn zum Spieler des Tages avancieren lassen.

All diejenigen, die der Mannschaft gewisse Getränkestiefel bei einer Siegesserie oder Nichtabstieg in Aussicht stellten, dürfen schon mal ihre Sparschweinchen schlachten. Vor allem dann, wenn die Mannschaft weiter so zielorientiert arbeitet.

Für den TSV Ismaning spielten: Josh Murgg, Daniel Schappert (alle Tor), Alex Deimel (1o). Josy Stumpf (7/1), Philip Stumpf (6), Flo Nortz (5), Fabian Stoiber (4), Ingemar Pohl (2), Markus Mundl (1), Benni Krämer, Maxi Stumpf, Maxi Karsten, Andi Heilmeier

Musik-Kabarett und Anekdoten – von Mozart und dem Landkreis

Andre Hartmann, Annette Ganssmüller Maluche und Alex Greulich

Ein bisher kaum bekanntes Duo aus Musik und Politik machte vergangenen Sonntag Furore bei der Veranstaltung der Ismaninger SPD in der Seidlmühle: Bürgermeisterkandidat Alexander Greulich begrüßte den Musikkabarettisten André Hartmann und die Landratskandidatin Annette Ganssmüller-Maluche.

Im nahezu voll besetzten großen Konzertsaal spielten sich André Hartmann und Annette Ganssmüller-Maluche die Bälle zu: Musikalische Leckerbissen, die – so lernten die begeisterten Gäste – ausnahmslos alle auf Wolfgang Amadeus Mozart zurückzuführen sind, wechselten sich mit satirischen Kurzgeschichten aus dem privaten und politischen Leben der Landratskandidatin ab.

Andrè Hartmann zauberte spontan neben vom Publikum gewünschten Liedern und Chansons auch politische Großmeister wie Gerhard Schröder oder Christian Ude auf die Bühne, während Annette eine literarische Reise durch den Landkreis und ihr Familienleben samt Hund antrat.

Ein überaus entspannender Vormittag in der angespannten Zeit vor den spannenden Stichwahlen am kommenden Sonntag um die Chefsessel im Ismaninger Rathaus und Münchner Landratsamt.

Mit tosendem Beifall wurden die beiden Akteure vom Publikum verabschiedet, in der Hoffnung, dass die roten Socken von André Hartmann ein gutes Omen für die beiden Kandidaten sind!

Das können Sie tun, um Einbrüche zu verhindern

Schutz vor Einbrüchen

Zehn Einbrüche sind in Ismaning seit September 2013 von der Polizei registriert worden – vielleicht auch ein Grund dafür, dass so viele Besucher am letzten Donnerstag in den Gewölbesaal im Torfbahnhof strömten.

Zum Thema „Sicherheit durch Prävention – Schutz gegen Einbruch“ hatte die Ismaninger SPD eingeladen, den Vortrag im vollbesetzten Saal hielt Arno Helfrich vom Kommissariat für Prävention und Opferschutz.

Schlagzeilen und Berichte über steigende Einbruchszahlen in und um München führen zu einer deutlichen Verunsicherung in der Bevölkerung. Betrachtet man die Zahlen genauer, ist zwar ein Anstieg um knapp ein Fünftel im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen, was aber keineswegs mit anderen Regionen in Deutschland zu vergleichen sei, so Helfrich.

In Ismaning sind seit September 2013 zehn Einbrüche von der Polizei registriert worden. Die Täter verschafften sich in den meisten Fällen Zutritt, indem sie die Terrassentüren aufhebelten und die Wohnräume nach Bargeld, Schmuck und Kleinelektrogeräte durchwühlten. Doch wie eine Besucherin bestätigte, ist die persönliche Verunsicherung nach einem Einbruch neben dem finanziellen Schaden keinesfalls zu unterschätzen.

Arno Helfrich zeigte in seinem Vortrag die häufigsten Schwachstellen von Wohnungen und Häusern auf, die sich aber oft mit relativ einfachen Mitteln effektiv beseitigen lassen. Empfohlene Maßnahme sind zum Beispiel:

  • Ebenerdige Fenster mit speziellen Pilzkopfbeschlägen und absperrbaren Fenstergriffen sichern.
  • Wohnungstüren mit einem stabilen Querriegel und darauf abgestimmtem Schloss und einem stabilen Türblatt versehen.
  • Gegenstände wie Mülltonnen, Gartenmöbel oder Leitern können als Aufstiegshilfe verwendet werden können.
  • Beim Verlassen der Wohnung oder des Hauses Fenster und Türen schließen und absperren.
  • Nicht nur für den Einbrecher, auch für die Versicherung ist ein gekipptes Fenster ein offenes Fenster!
  • Während des Urlaubs dafür sorgen, dass Nachbarn für einen bewohnten Eindruck sorgen.
  • Briefkasten leeren, Rollläden rauf- bzw. runterlassen, abends Licht einschalten
  • Bei unbekannten Personen oder Fahrzeugen auf sein Bauchgefühl vertrauen und die Polizei über 110 verständigen –  lieber einmal zu oft als einmal zu spät.

Der Kontaktbeamte der Polizeiinspektion Ismaning, Josef Voit, steht als Ansprechpartner vor Ort während den üblichen Bürozeiten gerne zur Verfügung und kümmert sich in jedem Fall um die Einbruchsopfer.

Einen herzlichen Dank für die geleistete Aufklärungsarbeit sprach Alexander Greulich den beiden Polizeibeamten Arno Helfrich und Josef Voit am Ende der Veranstaltung aus, die von allen Zuhörern als sehr informativ und hilfreich gelobt wurde.

Weitere Informationen zu dem Thema sind im Internet unter www.k-einbruch.de zu finden.

Christoph Göbel und Annette Ganssmüller-Maluche gehen in die Stichwahl

Foto: Landratsamt München

Die Ismaninger Gemeinderätin Annette Ganssmüller-Maluche (SPD) hat es geschafft. Sie konnte so viele Stimmen einsammeln, dass sie nun am 30. März 2014 gegen Christoph Göbel (CSU) in einer Stichwahl antreten wird. Die Chancen stehen durchaus gut.

Die fünf Landratskandidaten hatten mit Spannung im Foyer des Landratsamtes auf die Hochrechnungen zur Wahl gewartet. Einen eindeutigen Sieger gab es aber nicht. Christoph Göbel von der CSU musste sich mit 43 Prozent der Stimmen begnügen und konnte keine Mehrheit auf sich verbuchen. Stattdessen zog Annette Ganssmüller-Maluche mit überraschenden 28,2 Prozent auf Platz zwei.

Von 256.2544 wahlberechtigten Einwohnern des Landkreises gaben nur 138.728 Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung von nur 54,1 Prozent wird als Grund für das schlechte Abschneiden des CSU-Kandidaten gewertet. Traditionell sind Nicht-Wähler meist CSU-Wähler.

Am Montagmorgen hatte der Wahlausschuss das vorläufige Endergebnis der Landratswahl bestätigt. Jetzt steht fest, dass Christoph Göbel (CSU) und Annette Ganssmüller-Maluche (SPD) am 30. März 2014 in die Stichwahl um die Wahl des Landrates gehen.

SPD Weißwurstfrühstück in der Hainhalle

SPD Weißwurstfrühstück 2014

Bürgermeisterkandidat Alexander Greulich und sein Team für den Ismaninger Gemeinderat hatten vergangenen Sonntag zu einem Weißwurstfrühstück mit Musik in die Hainhalle eingeladen.

Bereits kurz nach 10 Uhr war der Saal war voll besetzt, als besondere Gäste konnte der Gastgeber den Landtagsabgeordneten Peter-Paul Gantzer, Landratskandidatin Annette Ganssmüller-Maluche und – mit freundlichem Beifall bedacht – den Bürgermeisterkandidaten der CSU, Josef Zettl, begrüßen.

Während sich das Service-Team Andreas Schätz, Norbert Strauß, Markus Schwab und Thomas Adameit um das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste kümmerte und diese mit Weißwürsten und Wienern von der Metzgerei Beck versorgte, bot das niederbayerische Quartett “DiAlJuDo” musikalischen Hochgenuss mit vergnüglichen und nachdenklichen Texten. Alexander Greulich nutzte die Gelegenheit auch, nochmals die SPD-Gemeinderatskandidaten kurz persönlich vorzustellen. Optimistisch und zufrieden zog Greulich eine Bilanz des langen und erfolgreichen Wahlkampfes, und dankte allen Kandidaten und deren Familien für ihre Ausdauer und ihr großartiges Engagement.

Reiner Knäusl betrachtete die drei Bürgermeisterkandidaten in seiner unnachahmlichen Art aus kabarettistischer Sicht des Literaturkritikers Reich-Ranitzky und kam dabei zu dem Ergebnis, dass Alexander Greulich wohl der einzig richtige Bürgermeister für Ismaning sei. Nach 3 kurzweiligen Stunden verabschiedete die Ortsvereinsvorsitzende Johanna Hagn schließlich die Gäste und bedankte sich bei den vier Musikern mit Frühlingsblumen und Wein. Kurzweilig, unterhaltsam und anregend – damit ist diese Veranstaltung wohl am besten beschrieben.

Volles Bürgerhaus am Faschingssonntag

Zauberer JoBa begeistert die Kleinen

Zum traditionellen Kinderfasching hatte die Ismaninger SPD heuer am Faschingssonntag eingeladen. Und auch in diesem Jahr fanden sie den Weg in den Bürgersaal – die Ismaninger Prinzessinnen, Cowboys, Ritter und Indianer, begleitet von ihren Eltern und Großeltern.

Jede Menge Spaß für Groß und Klein war geboten: Vom Zauberer JoBa, der die Kleinen mit auf eine zauberhafte Weltreise nahm, über Polonaise und Kinderdisco, Bastelecke zum kreativen Gestalten von Karnevalsmasken bis hin zum Auftritt der Feringa-Kinderprinzengarde. Das vielfältige Speisen- und Getränkeangebot sorgte zusätzlich dafür, dass sich alle Gäste des Kinderfaschings wohlfühlten und den Nachmittag unbeschwert genießen konnten.

Nachdem die Zeit für alle wieder einmal viel zu schnell vorbeigegangen war, konnte Markus Schwab am Ende der Veranstaltung dann zufriedene Gäste verabschieden und zum Kinderfasching 2015 einladen, der dann bereits zum zehnten Mal stattfinden wird.

Der FC Ismaning kann es also doch noch

FC Ismaning - BCF Wolfratshausen

Es klingt wie ein Märchen: Kaum übernimmt der ehemalige Co-Trainer Xhevat Muriqi das Ruder beim angeschlagenen FC Ismaning, schon zeigen die jungen Mannen, dass sie gewinnen können. Damit haben die Ismaninger ihre längste Siegesserie dieser Saison aufgestellt.

Zwei Siege in Folge mögen im erstem Moment wie ein Witz erscheinen, für die stark gebeutelten und vom zweiten Abstieg in Folge bedrohten Ismaninger ist dieser zweite Sieg aber äußerst wichtig. Denn diesen errangen die Krautgemeindler gegen den BCF Wolfratshausen aus eigener Kraft, nicht wie beim 2:0 gegen Wacker Burghausen am grünen Tisch.

In der 24. Minute ging der FCI zunächst mit 0:1 in den Rückstand und lange sah es wie eine erneute Niederlage für den Tabellenletzten aus. Kurz vor der Pause konnte Malcom Olwa-Luta aber zum 1:1 ausgleichen. Nach Wiederanpfiff drückten die Ismaninger der Partie ihren Stempel auf, erhöhten in der 68. Minute durch Sebastiano Nappo auf 2:1 und in der 84. Minute durch Georg Reisberger noch auf 3:1.

Der Klassenerhalt ist noch lange nicht in Sicht, aber in den beiden letzten Partien hat der FCI nahezu so viele Punkte wie in den 20 Spieltagen zuvor eingesammelt. Ismaning steht mit 14 Zählern noch immer auf Platz 18, sechs Punkte vom Vorletzten und zwölf Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt.

Glasner-Brüder treffen mit Doppelpack

SC Grüne Heide - SV Walpertskirchen

Auch beim SC Grüne Heide laufen Testspiele in Vorbereitung auf die Rückrunde. Die Mannschaft um Ex-Regionalliga-Kicker Thomas Bachinger bezwang den Kreisligisten SV Walpertskirchen im Testspiel am Samstag deutlich mit 5:0.

Trotz einer ziemlich ausgeglichenen ersten Hälfte konnten die Ismaninger noch vor dem Pausenpfiff durch einen Treffer von Jürgen Glasner (40.) in Führung gehen. Nach dem Seitenwechsel drehte der Aufstiegsfavorit der Kreisklasse mächtig auf und siegte am Ende – durch Treffer von Norbert Glasner (2), Jürgen Glasner (1) und Phillip Walter (1) – deutlich mit 5:0.

FC Ismaning beendet mit einem 5:1-Sieg die Testspielwochen

FC Ismaning - FC Moosinning

Mit 5:1 hat der FC Ismaning den Bezirksligisten FC Moosinning bezwungen. Die Schützlinge von Trainer Muriqi hatten erneut Probleme mit der Spielgestaltung. Der erste Treffer gelang dem FCI bereits nach zwei Minuten.

Die Ismaninger starteten wie die Feuerwehr – noch keine zwei Minuten waren gespielt, da hatte Sebastiano Nappo schon getroffen. Nachdem Malcom Olwa-Luta nur den Pfosten traf, war Nappo zur Stelle und versenkte den Abpraller im gegnerischen Kasten. Danach aber wirkte das Team – wie schon im Spiel gegen Feldmoching – etwas ideenlos und konnte kaum nennenswerte Torchancen erspielen. Malcom Olwa-Luta konnte allerdings noch in der ersten Halbzeit auf 2:0 (36.) erhöhen.

In den Anfangsminuten nach dem Seitenwechsel überrannten die Ismaninger den Gegner förmlich und machten durch Tore von Sebastiano Nappo (46.), Florian Mayer (50.) und Ali Kartal (53.) ziemlich schnell “den Sack zu”. In der Folgezeit vergab man noch einige gute Möglichkeiten, den Sieg höher zu gestalten. Moosinning gelang durch Maximilian Mies (82.) noch der Ehrentreffer.

Für den FC Ismaning spielten: Florian Preußer – Leon Schopper, Patrick Feicht, Florian Meyer – Maximilian Siebald, Steven Eberle, Sebastiano Nappo, Ali Kartal (55′ Georg Reisberger), Manuel Ring (55′ Maximilian Merwald), Fernando Ernesto – Malcom Olwa-Luta (74′ Samet Üzüm)

Feuerwehrball in Ismaning ausverkauft

Feuerwehrball 2013

Bereits zwei Wochen vor der Veranstaltung war der Feuerwehrball in Ismaning restlos ausverkauft. Für Stimmung sorgten mal wieder D`Hockableiba und ein Flashmob der Feuerwehr.

Wie beliebt der Ismaninger Feuerwehrball ist, zeigt allein schon die Tatsache, dass der Bürgersaal bereits seit zwei Wochen ausverkauft war. 350 Gäste, die Herren im Anzug, die Damen in eleganter Abendgarderobe, brachten sich zunächst einmal beim Sektempfang mit einem Gläschen in Stimmung, bevor es dann los ging. Die Eröffnung des Balles nahm Erster Bürgermeister Michael Sedlmair zusammen mit der Mannschaft der Feuerwehr Ismaning vor. Nach diesem ersten Walzer gab es dann für die restlichen Gäste kein Halten mehr, das Tanzbein wurde ausgiebig geschwungen.

Die bekannte Ismaninger Band „D`Hockableiba“ schaffte es wieder einmal, die Tanzfläche bis 3 Uhr morgens bestens gefüllt zu halten.

Unterbrochen wurde der Tanzabend nur für eine Einlage der Ismaninger Feuerwehr. Zum bekannten Hit “Rock mi” wurde eine Tanzchoreografie aufgeführt und die anschließend auftretenden Stars begleitet. Genauso schnell wie dieser Flashmob entstand verschwand die Mannschaft auch und gab die Tanzfläche wieder frei.

Als nächster Höhepunkt steht für die Feuerwehr Ismaning die Faschingsparty 2014 auf dem Programm. Die Vorbereitungen für diese Veranstaltung am Samstag, 1. März, laufen bereits auf vollen Touren. Einlass ist ab 19 Uhr für jeden über 16 Jahre, der eine Portion gute Laune mitbringt. Für die Musik ist wieder DJ Hubert verantwortlich.

SPD stellt Antrag, Container in Fischerhäuser zu verschieben

Derzeit stehen die Wertstoffcontainer an der Flurstraße. Es gibt nur wenige Parkmöglichkeiten.

Die Wertstoffcontainer in Fischerhäuser stehen derzeit in der Flurstraße. Ein Antrag der SPD Ismaning fordert, dass diese Container umgesetzt werden sollen. Weil es der Wunsch der Fischerhäuser sei und es zudem mehr Sicherheit für die Kinder bedeute.

Während in Fischerhäuser die Fußballplätze neu gebaut wurden, standen die Wertstoffcontainer im hinteren Bereich der Parkplätze. Nach Abschluss der Bauphase sind die Container umgezogen, an eigens dafür eingerichteten Standort direkt an der Flurstraße. Der neue Standort ist zwar gut erreichbar und asphaltiert und wurde explizit als Containerstandort gestaltet, er sieht aber nur wenige Parkplätze vor. Die Anwohner der Flurstraße fühlen sich außerdem durch den Lärm der Müllentsorgung gestört. Kinder würden zwischen den Containern spielen und seien durch an- und abfahrende Autos gefährdet, so Gemeinderatsmitglied Andreas Schätz in seinem Antrag.

Der vorherige Standort im hinteren Teil der Parkplätze, wo die Container auch während der Bauphase der Fußballplätze standen, sei laut Schätz deutlich besser geeignet. Die Sicherheitsgefährdung spielender Kinder würde reduziert, der Verkehrs- und Einwurflärm dort obendrein niemanden stören. Dieser Standort käme auch dem Wunsch vieler Fischerhäuser entgegen.

Damit der Platz aber auch bei schlechtem Wetter nutzbar bleibt – derzeit handelt es sich nur um offenen Boden -, müsse die komplette Fläche asphaltiert werden. Dies würde aber wiederum das Parkplatzvolumen vergrößern.

Über den Antrag wird in einer der kommenden Sitzungen des Gemeinderats entschieden.

Ergebnis des FC Ismaning deutlich, aber nicht überzeugend

Foto: Sven Leifer

Recht deutlich mit 3:0 gewinnt der FC Ismaning das vorletzte Testspiel gegen Bezirksligist SpVgg Feldmoching, überzeugend war die Leistung – zumindest im ersten Abschnitt – allerdings nicht.

Die Ismaninger hatten zwar deutliche Feldvorteile, fanden aber kaum entscheidende Mittel, um gegen die gut gestaffelten Gäste Torchancen heraus zu spielen. Als es dann einmal hervorragend gelungen war – Sebastiano Nappo hatte Malcom Olwa-Luta mit einer Brustablage perfekt in Szene gesetzt – verfehlt letzterer freistehend das Gehäuse. Für die dann doch nicht ganz unverdiente Pausenführung sorgte Ali Kartal mit einem Distanzschuss in der 38. Spielminute.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Ismaninger dann etwas konzentrierter und konnten das Ergebnis durch Tore von Steven Eberle (59.) und Manuel Ring (84.) noch auf 3:0 hochschrauben.

Für den FC Ismaning spielten:
Steudle – Meyer, Schopper, Siebald, Reisberger – Nappo, Kartal, Eberle, Ring, Niedermann – Olwa-Luta

Torfolge:
1:0 38′ Ali Kartal, 2:0 59′ Steven Eberle, 3:0 84′ Manuel Ring

FC Ismaning auf dem richtigen Weg

Foto: Sven Leifer

Der FC Ismaning ist weiter in der Erfolgsspur. Durch das Tor von Sebastiano Nappo (35.) gewann das Bayernliga-Schlusslicht gegen den Landesligisten SC Eintracht Freising knapp aber verdient mit 1:0.

Ursprünglich war ein Testspiel gegen den ASV Cham angesetzt. Der Vertreter der Landesliga Mitte hatte aber abgesagt und deshalb sind die Freisinger kurzfristig eingesprungen.

In den vorangegangenen Testspielen gab es für den FC Ismaning einen 3:1-Sieg den TSV Dachau und einige Tage später ein 1:1-Unentschieden gegen den SC Fürstenfeldbruck.

Zieht das Gymnasium Ismaning ins Tagungshotel? (Update)

Foto: Commundo Tagungshotels

Bislang stand der Plan, dass das Gymnasium Ismaning auf einem freien Grundstück an der Aschheimer Straße entstehen sollte. Die Gemeinde befasst sich aber bereits seit Wochen mit einer ganz anderen Idee. So wird das Gymnasium möglicherweise in das Commundo-Tagungshotel am Seidl-Kreuz-Weg ziehen.

Telekom will Tagungshotel aufgeben

Die Standortwahl des Gymnasiums galt eigentlich als sicher. An der Aschheimer Straße auf Höhe der Ecke Adalperostraße sind zur B471 hin große Flächen verfügbar. Die sind perfekt für ein Gymnasium und dessen Platzbedarf geeignet. Auch die Anbindung an die Landstraße B471 könnte kaum besser sein. Schwierig wäre lediglich der Schulweg, weil die künftigen Gymnasiasten die schmale und kaum begehbare Aschheimer Straße vom S-Bahnhof aus entlang laufen müssten.

Seit Monaten ist die Gemeinde aber mit einem ganz anderen Plan schwanger. Der sieht vor, das Commundo-Tagungshotel zu kaufen und dann das Gymnasium darin unterzubringen. Möglich wird dies, weil die Deutsche Telekom das Commundo Tagungshotel Ismaning aufgeben wird. Spätestens 2018 soll Schluss sein.

Die Verhandlungen zur Übernahme des Hotels durch die Gemeinde laufen bereits, sind mittlerweile sehr weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Mit dem Einzug in ein bereits bestehendes Gebäude könnte sich die Gemeinde aber eine langwierige Planungsphase für die Architektur sparen. Stattdessen müssten lediglich die recht üppigen Räumlichkeiten, die das Tagungshotel bietet, umgeplant werden. Rund 5000 Quadratmeter Nutzfläche stünden zur Verfügung und etwa 60 Unterrichtsräume. Die Erschließung ist ohnehin durch den Hotelbetrieb und den ehemaligen Einsatz als Schulungszentrum für die Telekom gegeben.

Perfekte Lage im Herzen Ismanings

Die neue Lage für das Gymnasium wäre indes perfekt. Von der S-Bahn aus könnten die Schüler den Grünzug entlang bis zur Schule laufen und müssten dazu keine stark befahrenen Straßen kreuzen oder schmale Weg benutzen. Für Anfahrten mit dem Auto ist der Seidl-Kreuz-Weg zwar nicht ideal, durch den Hotelbetrieb war das schmale Straßenstück aber bereits ganz anderen Belastungen ausgesetzt. Ebenfalls perfekt: Das Gymnasium läge nahe zur Volkshochschule und der Musikschule. Eine enge Kooperation der Schulen wäre bereits aufgrund der räumlichen Nähe sehr interessant. Günter Glasner (FWG), Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler, sprach in der Gemeinderatssitzung von einem “campusartigen Charakter”.

Auch für die so wichtige Dreifachsporthalle steht bereits eine Fläche in Aussicht. Platz genug wäre etwa auf dem Feld südlich des Tagungshotels zur Krautgartenstraße hin. Nur ein paar Schritte über den Bach reichten dann aus. Zudem könnte die Krautgartenstraße auch als Zufahrt zur Schule genutzt werden und würde somit eine erhebliche Entlastung für den Seidl-Kreuz-Weg bedeuten.

Fraglich ist natürlich, ob die Anlieger mit der Umfunktionierung des Hotels zu einem Gymnasium einverstanden wären. Dr. Peter Aurnhammer (CSU) wies aber darauf hin, dass jetzt rund um die Uhr und das gesamte Jahr über ein Hotelbetrieb stattfindet. Würde das Commundo zu einem Gymnasium umfunktioniert, gäbe es zumindest in den Ferienzeiten Betriebspausen.

Ab Herbst 2016 könnte der Schulbetrieb starten

Der Hotelbetrieb könnte sogar vor 2018 eingestellt. Denn der aktuelle Eigentümer steht der Übernahme durch die Gemeinde positiv gegenüber, wie Bürgermeister Michael Sedlmair in der Gemeinderatssitzung vom 6. Februar 2014 berichtete. Spätestens im Herbst 2016 soll das neue Gymnasium deshalb seinen Betrieb aufnehmen können. Das Anwesen sei bereits barrierefrei gestaltet und der Brandschutz auf dem aktuellen Stand. Selbst der Umbau des Gebäudes könnte sich als verhältnismäßig einfach darstellen, weil viele Wände in Leichtbauweise mit Gasbetonsteinen errichtet wurden. Wie groß der Aufwand für den Umbau tatsächlich wird, klärt sich jedoch erst nach Abschluss der Verhandlungen.

Die Idee “sei sehr reizvoll, weil man ein vorhandenes Gebäude einer neuen Nutzung zuführt”, so Dr. Volker Bäumer (GRÜNE). Bevor der Kaufvertrag tatsächlich unterschrieben wird, wäre es aber gut, wenn dem Gemeinderat noch zusätzliche Informationen zu den Umbaukosten zur Verfügung gestellt würden, so Bäumer weiter.

Die Ministerial- und Kultusbeamten wurden von Bürgermeister Sedlmair bereits unterrichtet und zeigten sich laut Sedlmair überrascht. Denn für sie bedeutet es, dass das für den Schulbetrieb notwendige Personal sehr kurzfristig zur Verfügung gestellt werden muss.

Feuerwehr Ismaning nimmt neues Löschgruppenfahrzeug entgegen

Foto: Christian Dobmaier

Seit dem 9. Januar 2014 hat die Feuerwehr Ismaning ein neues Löschgruppenfahrzeug. Abgeholt wurde das neue Fahrzeug in Österreich. Dass das überhaupt möglich war, ist der Feuerwehr Ismaning zu verdanken, die das zwischenzeitlich verschollen geglaubte Fahrzeug wiederfand.

30 Jahre ist das LF 8 genannte Löschgruppenfahrzeug der Feuerwehr Ismaning mittlerweile alt. Zu alt für den Dienst und sogar so alt, dass es diese Normung für Fahrzeuge der Feuerwehr schon gar nicht mehr gibt. Die Aufgaben des LF 8 waren die Wasserversorgung bei größeren Bränden, die Wasserschadensbeseitigung und die Bereitstellung der Schutzausrüstung für Unfälle mit radioaktivem Material. Als Ersatzfahrzeug entschied sich die Feuerwehr deshalb für ein LF 20 KatS.

LF ist die Kurzform für Löschgruppenfahrzeug. Damit werden verschiedenen Fahrzeuggrößen der Feuerwehr klassifiziert. Die 20 gibt an, wie viel Wasser das Fahrzeug pro Minute fördern kann, in diesem Fall 2000 Liter pro Minute. Der Zusatz KatS steht für Katastrophenschutz. Neben einer Fahrzeugpumpe führt das neue Fahrzeug der Feuerwehr Ismaning wieder eine Tragkraftspritze mit und ist mit diversen Tauchpumpen ausgestattet. Als große Verbesserung des Einsatzwertes gegenüber des alten Fahrzeugs hat es einen Löschwassertank mit 1000 Litern und insgesamt 1000 Meter B-Schlauch, der während der Fahrt zu verlegen ist, dabei. Somit kann das Fahrzeug aus eigenem Tank ein halbe Minute Löschwasser unter voller Leistung fördern. Ebenfalls an Bord ist die komplette Strahlenschutzausrüstung, sowie auch normales Werkzeug für die technische Hilfeleistung im kleineren Umfang.

Bereits 2010 erfolgte die europaweite Ausschreibung in zwei Losen: eines für das Fahrzeuggestell, eines für den Fahrzeugaufbau. Das Los für die Fahrzeugbasis ging an MAN München, die ein Angebot über rund 100.000 Euro unterbreiteten. Somit kommt als Fahrzeug ein 14-Tonner mit 290 PS Motorleistung zum Einsatz. Das LF 20 ist zudem das erste Fahrzeug im Fuhrpark der Feuerwehr Ismaning mit einem Automatikgetriebe. Eine Entscheidung, die später noch zum kurzzeitigen Verlust des Fahrzeugs führte. Das Los für den Fahrzeugaufbau ging hingegen nach Kaltenbach in Österreich, an die Firma EPML, die ein Angebot über 180.000 Euro vorgelegt.

Ehe die Feuerwehr Ismaning das Fahrzeug in Gänze abholen konnten, hatte das LF 20 eine kleinere Odyssee hinter sich. Das Fahrgestell wurde in Österreich bei der ehemaligen Firma Steyr hergestellt. Anstatt es aber gleich nach Kaltenbach zu bringen, wurde es erst nach Karlsfeld bei München gebracht, um von dort ausgeliefert zu werden. Noch fehlte aber das Automatikgetriebe.

Das Fahrgestell hätte auf das besondere Automatikgetriebe für die Feuerwehr in Wittlich (Rheinland-Pfalz) oder in Ismaning umgebaut werden können. Laut Vertreter wurde es in Wittlich umgerüstet, wie Christian Dobmaier berichtet. Das LF 20 war aber plötzlich verschollen, hätte eigentlich wieder in Karlsfeld bei München stehen sollen, konnte dort aber nicht gefunden werden. Tatsächlich wurde das Fahrgestell nämlich in Ismaning umgebaut. Aber erst eine Abordnung der Ismaninger Feuerwehr entdeckte das Fahrgestell. Danach konnte es endlich die Reise zurück nach Österreich antreten, um in Kaltenbach den Aufbau zu erhalten.

In Empfang nahmen die Ismaninger Feuerwehrler das Fahrzeug am 9. Januar 2014 in im Zillertal, erhielten vor Ort die Einweisung durch EPML und brachten das heiß ersehnte LF 20 KatS dann sicherheitshalber selbst nach Ismaning.

Ismaning hat jetzt einen Helfer vor Ort

Foto: Ismaninger Online

Seit Samstag, den 21. Dezember 2013 hat Ismaning einen Helfer vor Ort, kurz HvO genannt. In einem Notfall rückt dieser Helfer umgehend aus und übernimmt die Therapie eines Patienten, bis der Notarzt oder die Rettungssanitäter eintreffen.

Nur vier Minuten bleiben einem Patienten, ehe er bei mangelnder Sauerstoffversorgung und ohne medizinische Hilfe unter Umständen bleibende Schäden davonträgt. Im Durchschnitt dauert es jedoch 10,2 Minuten, bis der Rettungswagen eintrifft. Diesen Zeitraum, das sogenannte therapiefreie Intervall, gilt es zu überbrücken. Dafür ist in Ismaning nun ein First Responder oder Helfer vor Ort, wie er beim Bayerischen Roten Kreuz heißt, stationiert. Er ist innerhalb von Minuten, wenn nicht sogar Sekunden, am Einsatzort und übernimmt die fachliche medizinische Versorgung, bis der Notarzt oder der Rettungswagen die Versorgung gewährleisten und Transport übernehmen.

“Wir alle lernen in einer umfangreichen Ausbildung zu helfen. So ist es auch wichtig, überhaupt die Möglichkeit zu haben, zu helfen”, erklärte Bereitschaftsleiter Fried Saacke bei der Einweihung. Das BRK in Ismaning möchte mit dem Betrieb eines HvO dazu beitragen, dass zukünftig bei Notfällen im Bereich der Gemeinde qualifizierte Ersthelfer schnell vor Ort sind.

Ein halbes Jahr dauerte es, den Helfer vor Ort zu stationieren. Nun läuft der Probebetrieb. Damit das überhaupt möglich wurde, musste etwa der erst in diesem Jahr erhaltene Mannschaftstransportwagen des BRK Ismaning umgerüstet werden. Normalerweise kommt für den Helfer vor Ort ein eigenes Fahrzeug, meist ein Kombi oder SUV, zum Einsatz. Das gaben die Mittel der BRK aber nicht her. Rund 8000 Euro kostet der Helfer vor Ort pro Jahr. Dabei sind nur die Kosten für Ausrüstung, Fahrzeug und Sprit berücksichtigt, nicht aber die Arbeit, die ehrenamtlich geleistet wird. Zahlte jeder Ismaninger pro Jahr nur 50 Cent, dann wären die Kosten des HvO gedeckt, rechnete Saacke dem Bürgermeister, den versammelten Bürgermeisterkandidaten und den anderen Gästen vor.

Die Helfer des BRK bringen aber nicht nur ihre Zeit sondern auch ihre privaten Ressourcen mit ein. Deshalb richtete Fried Saacke die offene Bitte an die Gemeinde um Unterstützung. “Mit der Bereitschaft Ismaning habe die Gemeinde eine zusätzliche Hilfsstation vor Ort. Wenn man ihr helfen kann, dann ist es jede Unterstützung wert”, stellte Bürgermeister Sedlmair die von Fried Saacke angefragte Hilfe in Aussicht.

FC Ismaning verliert trotz Führung

FC Ismaning - TSV Schwabmünchen

Die Bayernliga Süd schrieb bereits den 20. Spieltag, als der FC Ismaning den TSV Schwabmünchen vor heimischer Kulisse empfing. Trotz einer anfänglichen Führung konnte der FC Ismaning aber wieder keinen Punkt holen.

Das Spiel gestaltete sich zunächst ausgeglichen, Ismaning konnte sich dabei durchaus sehenswerte Torchance erspielen. In der 32. Minute legte Steven Eberle für Malcom Olwa-Luta auf, der den Ball mit dem Kopf aus kürzester Distanz einnetzte. Das bedeutete die 1:0-Führung für den FC Ismaning. Die Male, die der FC Ismaning in dieser Saison in Führung lag, lassen sich an einer Hand abzählen.

Doch die Gäste brauchten nur zehn Minuten, um die Ismaninger wieder auf den Boden zurückzuholen. Erst traf Daniel Raffler und glich zum 1:1 aus und dann setzte Andreas Rucht in der Nachspielzeit der ersten Hälfte gleich noch die Führung für die Gäste hinterher. Die zweite Halbzeit blieb torlos, weshalb das Spiel 1:2 für Schwabmünchen endete.

Schwabmünchen steckt zwar nicht so tief in der Krise wie das Schlusslicht Ismaning, rosig sah es beim TSV aber ebenfalls nicht aus. Die Münchner brauchten die Punkte ebenso dringend, wie der FC Ismaning und konnten sie sich mit einiger Mühe verdient sichern. Den eigenen Abstiegskampf hat der TSV Schwabmünchen damit offener , den des FC Ismaning aussichtsloser gestaltet.

Neuer Top-Sponsor für die Handballabteilung des TSV Ismaning

Avanti neuer Großsponsor beim TSV Ismaning

Die Avanti Group erscheint ab sofort mit ihrem Logo auf den Trikotärmeln aller Seniorenteams, der weiblichen A-Jugend Bundesligamannschaft und als Haupt-Trikotsponsor der weiblichen B1-Jugend in der Bayernliga.

Wir sind sehr froh mit der Avanti Group einen starken Partner hinzugewonnen zu haben. Der Handball in Ismaning nimmt aktuell eine außerordentliche positive Entwicklung, die weit in und auch über die Region ausstrahlt und entsprechend wahrgenommen wird. Sowohl die Herren I als auch die Damen I spielen jeweils in der Bayernliga vorne mit und die weibliche A-Jugend absolviert ihre erste Saison in der Jugendbundesliga des Deutschen Handballbundes DHB, um nur mal die Highlights zu nennen. Diese Entwicklung wird zu 100 Prozent durch ehrenamtliches Engagement gestemmt. Aber, um diesen Trend zu festigen und weiterhin eine gute sportliche Infrastruktur anzubieten, sind wir natürlich auf finanzielle Unterstützung, wie jetzt durch die Avanti Group, dringend angewiesen.

Mikica Stojanovic, Geschäftsführer der AVANTI Group: “Den Handball-Boom merkt man wirklich in ganz Ismaning. Als junges, innovatives Ismaninger Unternehmen passt unser Engagement sehr gut zu diesem dynamischen und attraktiven Sport. Besonders die erfolgreiche Jugendarbeit des TSV Ismaning zu unterstützen war mir ein Anliegen. Ehrlich gesagt, hat man mich nicht lange überreden müssen, hier mit der Avanti Group als Sponsor einzusteigen.”

Die Avanti Group hat es sich zum Ziel gemacht, Büro- und Gebäudereinigungen, Leistungen rund um Bauen und Sanieren und Hausmeisterei-Dienstleistungen zu Top-Preisen anzubieten und gleichzeitig den Service auf hohem Niveau zu halten.

Die Isis sagen: “Welcome Avanti Group, Herr Stojanovic und Danke für die Unterstützung!”